Berlin Fahrten Bonner Helfer
Bonn. Die einzelnen Bonner Katastrophenschutzorganisationen hatten in der Vergangenheit beschlossen in einem gemeinsamen Auftreten die lokal-politische Ebene auf die Sorgen und Nöte des ehrenamtlichen Bevölkerungsschutzes in Bonn aufmerksam zu machen. Dazu fuhren dieses Jahr bereits zwei Helfer-Gruppen nach Berlin um die Abgeordneten der Bonner Wahlkreise zu treffen.
Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung bietet jedem Abgeordneten des Bundestages an, eine gewisse Anzahl an Besuchergruppen nach Berlin einzuladen. Die Abgeordneten Paul Schäfer und Katja Dörner hatten den Bonner Katastrophenschützern jeweils ca. 20 Plätze innerhalb der Besuchergruppen reserviert. Vom Ortsverband Bonn nahmen 6 Personen teil.
Am 06.06.ging es für die Gruppe von Frau Dörner von Bonn aus mit dem Zug nach Berlin. Die Unterkunft sowie das weitere Programm wurden durch das Presseamt organisiert. Neben einer Stadtrundfahrt nach politischen Gesichtspunkten, standen Besuche in den „Gedenkstätte Deutscher Widerstand“, „Topographie des Terrors“ und „Jüdisches Museum“ auf dem Programm. Zusätzlich gab es einen Vortrag im Berliner Presse- und Informationsamt. Am letzten Tag haben wir uns für ca. eine Stunde mit der Abgeordneten Frau Katja Dörner im Berliner Abgeordneten-Haus (Paul-Löbe-Haus) getroffen. Unter dem Motto „Feuer frei!“ konnten nun der Abgeordneten direkt Fragen gestellt werden. Da die Besuchergruppe aus insgesamt ca. 60 Personen bestand, konnte es nicht nur um den Bonner Katastrophenschutz gehen. Bei den durch unsere Gruppe vorgebrachten Fragen zeigte sich Frau Dörner sehr gut informiert und konnte insbesondere in Hinblick auf das THW kompetent antworten. Hier schienen sich die in der Vergangenheit in Berlin durchgeführten Veranstaltungen des THW für Mitarbeiter des Bundestages gelohnt zu haben.
Im Nachgang zu dem Besuch in Berlin hat im September mit Frau Dörner und den Bonner Katastrophenschützern ein ausführliches Gespräch über den Katastrophenschutz in Bonn stattgefunden. Hierbei stellte jede Organisation ihr ehrenamtliches Engagement für die Hilfe im Bevölkerungsschutz dar. Es entwickelte sich ein reger Gedankenaustausch. Ein Punkt ist die Arbeitgeber für das ehrenamtliche Engagement eines im Katastrophenschutz tätigen Arbeitnehmers zu sensibilisieren. Nach über 2 Stunden ging die Gesprächsrunde auseinander mit dem Angebot von Frau Dörner diese in einem Jahr zu wiederholen.
15.10.2011